Zudem kann mit diesem Verfahren die Arbeitszeit für die Desinfektion verringert werden, was eine Kosteneinsparung zur Folge hat.

Ein weiterer Vorteil der Aerosoldesinfektion ist die Tatsache, dass neben den Oberflächen auch die Luft desinfiziert wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass nicht nur Oberflächen, respektive Gegenstände, in einer Produktion Träger von unerwünschten Keimen sind, sondern dass auch Partikel in der Luft als Keimträger und somit als Transportmedium für Keime in Frage kommt. Die Luftqualität ist somit ein wichtiger Faktor bei der unerwünschten Kreuzkontamination. Mit einer regelmässigen Aersosoldesinfektion werden einerseits solche Kreuzkontaminationen zwischen verschiedene Hygienezonen vermieden, andererseits verhindert sie auch eine Rekontamination der desinfizierten Oberflächen durch die Luft.

Aufgrund der Arbeits- und Produktionsbedingungen ergeben sich in der Lebensmittelindustrie oftmals Probleme mit Schimmelpilzen an Wänden und Decken. Wasseraktivität, pH-Wert oder Temperatur sind Faktoren, die das Wachstum solcher Mikroorganismen begünstigen. Diese Schimmelpilze sind nicht nur optisch unschön, sie wirken sich auch negativ auf die Keimzahlbelastung der Produkte aus.
Mit einer regelmässigen Aerosoldesinfektion kann das Wachstum solcher unerwünschten Schimmelpilze erfolgreich vermieden werden.
Der Nutzen der Aerosoldesinfektion im Überblick:
Das neue Verfahren findet u.a. in der Lebensmittel- (Fleisch, Gemüse, Milch, etc.) und Pharmaindustrie Verwendung.