
Vorkommen
Die Mehlmilbe ist weltweit verbreitet und in den gemässigten Klimazonen wohl die bekannteste unter den Vorratsmilben. Eine relative Luftfeuchte von weniger als 45% und über 85% wird von ihr gemieden. Daher befällt sie kaum frisches, wohl aber länger gelagertes Mehl und solche Räumlichkeiten, wo über das Futter hinaus auch die Raumfeuchte innerhalb der angegebenen Grenzen bleibt.
Nahrung
Neben Mehl tritt die Mehlmilbe an Kleie, Graupen, Griess, Haferflocken, Teigwaren, Fisch- und Knochenmehl, Ölfrüchten, Heilpflanzen und Trockenobst, Grassamen, Ölkuchen, seltener an Heu und anderen getrockneten Feldpflanzen oder Einstreumaterialien auf.
Schaden
Durch einen stärkeren Befall wird ein beissender süsslicher Geruchverursacht, den das Lagergut bis zur Unbrauchbarkeit zerstört. Ebenso wird bei Getreide der Keimling vernichtet und bei Mehl die Backfähigkeit reduziert. Es können bei Mensch und Haustier Gesundheitsschäden verursacht werden.