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Know-How

Pharaoameise

 

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2 bis 5 mm

la: Monomorium pharaonis
fr: Fourmi pharaon
it: Formica del faraone
en: Pharao ant

Vorkommen
Die Pharaoameise stammt aus Indien. Ihren Namen verdankt sie dem Umstand, dass ihre erste Beschreibung an Exemplaren vorgenommen wurde, die in den Mumien der ägyptischen Pharaonen gefunden wordensind. Sie gelangte erst im neunzehnten Jahrhundert nach Europa. Ihr allgemein verbreitetes Vorkommen in den letzten Jahrzehnten hängt mit der Zunahme zentralgeheizter Wohnungen zusammen. Die Pharaoameise bevorzugt Räume mit konstant hohen Temperaturen wie z.B. Krankenhäuser, Bäckereien, Tierhäuser oder Orte in der Nähe von Warmwasser- und Zentralheizungs-Systemen.

Nahrung
Die Nahrung ist sehr abwechslungsreich und besteht vorwiegend aus eiweisshaltigen Komponenten wie Fleisch und Fleischprodukte, Käse, aber auch Felle, Marmelade, Honig, Schokolade, Brot, Gebäck sowie tote und lebende Insekten. Sie decken ihren Eiweissbedarf aber auch an Aasen, menschlichen und tierischen Ausscheidungen, ja sogar aus Wundeiter.

Schaden
Trotz ihrer geringen Körpergrösse sind sie in hohem Masse lästig. Diese Ameisen fallen nicht nur zu Hunderten und Tausenden über Lebensmittel aller Art her, sondern sie dringen auch in Betten der Bewohner, sodass diese schliesslich kapitulieren und ausziehen. Sie kann wegen ihrer geringen Grösse in «dichte» Verpackungen, medizinische Geräte, sterile Schläuche eindringen und diese kontaminieren.